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11. September 2013

Extreme Energie

Powerwalk auf den Vatnajökull in Island

 

Powerwalk2013

Foto: Fotomontage, GÆG   


Die beiden Münchner Künstler Wolfgang Aichner und Thomas Huber führen mit ihrem neuen Projekt Powerwalk2013 die Themen Energiegewinnung und Energieverbrauch ad absurdum.

Um mit Wind Energie zu erzeugen, brechen sie mit mobilen, selbstgebastelten Windrändern auf dem Rücken zu einer Expedition über den isländischen Gletscher Vatnajökull auf. Die durch die Windräder erzeugte Energie wird in Akkus gespeist und gespeichert. Mit dem gewonnen Strom werden, zurück in Deutschland, zwei Waschmaschinen angetrieben, um die Expeditionskleidung zu reinigen. Falls der Strom - den sie unter extremsten Bedingungen erzeugt haben - dazu ausreicht.

Stürme, Schnee, Kälte, aktive Vulkane unter einer bis zu 900m dicken Eisdecke: Die Künstler sind auf dem isländischen Gletscher extremen Umweltbedingungen ausgesetzt. Die Überquerung des Vatnajökull kann lebensgefährlich werden. Ein Eissturm mit Orkanböen hielt die beiden Künstler bei einer früheren Expedition zweieinhalb Wochen im Zelt gefangen. Was sie fast das Leben gekostet hätte.

Aichner und Huber haben bereits mit ihrem gewagten Projekt Passage2011 für Aufsehen gesorgt: Zur Biennale in Venedig 2011 reisten sie mit einem roten Boot an: Soweit nichts ungewöhnliches. Allerdings mussten sie das 150 kg schwere Boot erst über die Alpen ziehen, um es schliesslich im Canal Grande in Venedig zu Wasser zu lassen.

Der Powerwalk2013 startet, je nach Wetterbedingungen, ab dem 9. September.

Esri Deutschland unterstützt das Projekt und berichtet über den Blog GIS IQTwitter und Facebook immer wieder über den Verlauf der Kunst-Expedition.